p a s t i c c i o - v e r l a g - ~.MUSIKALISCHE  VIELFALT in ERST- und  NEUVERÖFFENTLICHUNGEN~
 VERLAGSPROGRAMM
 

    DIE NEUAUFLAGE  IST ANFANG MÄRZ  2017   
                           ERSCHEINEN 

1.
" DIE  URMÜLLERIN " 
 
DIE  SCHÖNE MÜLLERIN
- ein Liederspiel der Romantik - 
Musik von Ludwig Berger (1777- 1839)
und Fanny Mendelssohn Bartholdy
 
Liederspiel für 4 einzelne Stimmen (S/A/T/B), Sprecher und Klavier. Musik von Ludwig Berger und Fanny Mendelssohn Bartholdy ("Der Neugierige"). Worte: Wilhelm Müller, Luise Hensel, Wilhelm Hensel, Hedwig von Staegemann. Sprechertexte: Rainer Leptihn
 
 
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Bei der Ausgabe handelt es sich um die erste Neuveröffent-lichung des Bergerschen Liederzyklus' seit 1820 bzw. die Erst-veröffentlichung als konzertant aufzuführendes Liederspiel.
 
Die Edition beinhaltet:
-Umfassende Einführung in die bemerkenswerte Entstehungs-
 geschichte und in das Werk,
-prägnante Biografien der am historischen Liederspiel betei-
 ligten Personen, 
-zahlreiche, z.T. farbige Abbildungen (1 Faksimile),
- 11 (+1) Lieder in hervorragend lesbarem, neuem Notensatz.
 
>> 75 Seiten im handlichen DIN A4-Format zum Preis von  €uro 27,80 (Inland: portofrei;sonst Selbstkosten). Lieferzeit: innerhalb von 2-3 Tagen nach Eingang der Bestellung<<
 
Das Liederspiel entstand im berühmten, von zahlreichen da-maligen Prominenten besuchten Berliner Salon der Familie von Staegemann und wurde dort durch einen jugendlichen Freundeskreis im Winter 1816 aufgeführt.
Vier Sängern sind sechs Rollen mit entsprechenden Sololiedern zugeordnet:
Sopran: die Müllerin/ das Waldvöglein;
Alt: der Gärtnerknabe/ der Mühlbach;
Tenor: der Müllerbursche;
Bass: der Jäger.
Die Lieder werden durch gelesene Zwischentexte zu einer kurzweiligen Einheit zusammen geschlossen.
SPIELDAUER (mit Zwischentexten) ca. 35 Minuten.
  
Künstlerische Bewertung:
Das Liederspiel bietet weit mehr als hübsche Musik. Diese SCHÖNE MÜLLERIN darf man getrost als "Urmüllerin", als "ältere Schwester" der Schubertschen Müllerin be-zeichnen, da in ihr bereits Texte Wilhelm Müllers vertont sind, der 1816 am Berliner Salonspiel teilnahm. Der Frühromantiker Ludwig BERGER (1777-1839), der Lehrer der Mendelssohn-Kinder Fanny und Felix war, schrieb eindrucksvolle, bewegende Kompo-sitionen, die noch weitgehend in der Tradition der Zweiten Berliner Liederschule stehen, diese aber im Ansatz bereits "überholen". Die Lieder nötigten sogar dem strengen "Kritikerpapst" Eduard Hanslick echte Bewunderung ab. Robert Schumann schrieb über den Komponisten: "Bergers stärkste Seite war das Lied, in dem er ganz ohne Vorbild arbeitete, dessen Grenzen er weit über die konventionellen hinausrückte.."  
Das charmante Lieder- und Lesespiel hat sich in der hier erstmals edierten Fassung in praktischen Aufführungen glänzend bewährt. Das Werk eignet sich in hervorragender Weise für Mitglieder eines  klassischen Gesangsquartetts (Sopran/Alt/Tenor/Bass), die einmal solistisch mit etwas Besonderem aus dem Ensemble heraustreten wollen.
Technische  Schwierigkeit; Sängerisch durchweg unschwer zu realisieren. Ein Lied al-lerdings verlangt wegen der Koloraturen von der Sopranistin eine "geläufige Gurgel"; auch dem Pianisten wird hier -wegen der lautmalerischen Imitation des Vogelgesangs einige Technik abverlangt.
Aufführungsdauer des konzertant aufzuführenden Liederspiels:  ca.35 Min.
Fazit:   Eine echte Bereicherung für das Repertoir, wo immer sich vier gute Sänger und
ein Pianist auf eine nach Form, Inhalt und künstlerischem Gehalt außergewöhnliche
gemeinschaftliche Darbietung verständigen können. Das Liederspiel bietet sich insbe-sondere für Aufführungen von Liedklassen an Hochschulen u.ä. aber auch für gute Laienmusiker an. (Mary Brinkschulte)
 
 
 P R E S S E  - U N D   F A C H E C H O  :
 
".....Es ist dem PASTICCIO-VERLAG als Verdienst anzurechnen, dass er sich der Mühe unterzogen hat, dieses Kleinod der Vergessenheit zu entreißen, um es in so hervorragender Form neu zu präsentieren. Nun ist zu hoffen, dass das unterhaltsame Liederspiel nicht nur auf dem Papier sondern vielmehr auch im Kreise interessierter Musiker und Hörer zum Leben erweckt werden wird." 
aus einer ganzseitigen Besprechung von Prof. Berthold Schmid (Musikhoch-schule Leipzig) in 'VOX HUMANA', Fachzeitschrift für Gesang und offizielles Publikationsorgan des Verbandes der Gesangspädagogen Deutschlands und Österreichs.
 
"Eine Handreichung, wie der musikalische Salon des Biedermeier nachvollzogen werden könnte... Ich meine, dass dies mit großem Einfühlungsvermögen gelungen ist. Sehr dankenswert auch das einführende und kommentierende Vor- und Nachwort.."
Prof. Dr. Dr. Otto Biba, Präsident der Gesellschaft der Musikfreunde, Wien.
 
Das Liederspiel DIE SCHÖNE MÜLLERIN -eine Überraschung, über die ich mich sehr gefreut habe. Gratuliere von ganzem Herzen...."
Prof. Michi Gaigg, Anton-Bruckner-Musikhochschule, Linz.
 
"Eine verdienstvolle Veröffentlichung, ersichtlich mit Liebe und Sorgfalt erar-beitet. Sehr gute und wichtige Informationen über das Liederspiel und seine Entstehung  ... Herzlichen Glückwunsch!"
Prof. Maria-Verena Leistner, Universität Leipzig. 
 
"DIE SCHÖNE MÜLLERIN ist für alle, die nur den berühmten Zyklus Franz Schuberts kennen, eine echte Bereicherung... und dass selbst der gestrenge Eduard Hanslick in Bergers Vertonungen Abschnitte fand, die er der Schu-bertschen vorzog, ist wirklich bemerkenswert... Die Sprechertexte wahren auf sehr einfühlsame Weise die Stimmung des Liederspiels..."
Dr. Thomas Leibnitz, Direktor d. Musiksammlung der Österreichischen Natio-nalbibliothek; Wien.
 
"Das Notenbuch Die SCHÖNE MÜLLERIN - ein Sonntagsvergnügen...." 
Dr. Gabriele Kreis, Herausgeberin, Verlegerin;  Hamburg.
 
"So stellt man sich eine gescheite Notenausgabe vor..." 
Prof. Markus Zahnhausen, Komponist und Herausgeber; München, Graz.
 
Eine sehr schöne, sowohl gegen Schubert wie auch gegen Ludwig Berger ge-rechte Ausgabe des romantischen Liederspiels...."  Prof. em. Dr. G. Hartung, Literatur- und Musikwissenschaftler; Universität Halle (Saale).
 
"A wonderful edition of 'Die schöne Müllerin'...I am looking forward to doing this cycle with my students in the future... I am grateful for sending me this  very useful  new edition and  for doing so much for the Lieder repertoire." 
Prof. Graham Johnson, Pianist und Liederforscher; London.
 
2.
 
 
W O L F G A N G   A M A D É  M O Z A R T
 
EINE  KLEINE  DEUTSCHE  KANTATE  KV 619
"Die ihr des Weltalls unermesslichen Schöpfer ehrt....."
 
 
 
 
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  Mozarts  geniales Spätwerk in einer hochwertig aufgemach-
  ten TRIPEL-Edition im attraktiven Querformat (34 x 27 cm);
  50 Seiten (+ gesondertes Beiheft = praktische Neuausgabe)
  mit
  - farb- und größengetreuem Faksimile d. Autographs (10 S.),
  - farb- u. größengetreuem Faksimile des Erstdrucks v. 1792,
  - Neudruck -instruktive Urtextausgabe- in hervorragend les-
    barem neuen Notensatz,
  - zahlreichen, z. T. ganzseitigen historischen Abbildungen in 
    Originalgrösse,
  - umfassender Einführung in die Edition,    
  - ausführlichem biografischen Essay zu Franz Heinrich Zie-
    genhagen, dem ungewöhnlichen und faszinierenden Phi-
    lanthropen, Kaufmann, Sozialutopisten, Reformpädago-
    gen und Freimaurer,
  - Essay zur Werkentstehung mit Werkanalyse, 
  - einem unbekannten Mozart-Bildnis.

 
    VERKAUFSPREIS: €uro 34,50  
   innerhalb Deutschlands portofrei (sonst Selbstkosten),
   lieferbar innerhalb von 3  Werktagen (Bestellungen möglichst per
    Internet) 
 
K ü n s t l e r i s c h e   B e w e r t u n g:
Das kurz vor Mozarts Tod entstandene Werk vertont einen idealistischen, freimaurerisch beeinflussten Text  des Reformpädagogen F.H. Ziegenhagen ("Die ihr des Weltalls uner-messlichen Schöpfer ehrt, Jehova nennt ihn oder Gott, Tie-en ihn oder Brahma...."). Die freien Verse rufen zu Toleranz der großen Weltreligionen untereinander, zu Nächsten-liebe und zum Frieden auf. Besonders eindrucksvoll ist die KANTATE in der oktavierten Fassung für tiefen Bass.Hier steht sie in Nichts den großen Arien Sarastros aus der Zau-berflöte nach. Natürlich erzielt sie gerade auch in der originalen Fassung für Tenor oder Sopran große Wirkung -durch den sprachlich wie musikalisch appellativen Charakter: Nach einer barock-rezitativischen Einleitung wird der Hörer aufgefordert, den Schöpfer-gott, seine Mitmenschen aber auch sich selbst zu lieben, Geist und Körper zu üben, die Intoleranz der Konfessionen zu überwinden, Schwerter zu Pflügen umzuschmieden und alle Feuerwaffen zu vernichten. Das Werk gipfelt in einer visionären Vorstellung menschlicher Glückseligkeit ("..dann ist erreicht des Menschen wahres Glück!).
Technische Schwierigkeit: mittel. Die Ausführenden werden allerdings durch die drama-tisch begründeten häufigen Wechsel der Tempi und Dynamik gestalterisch gefordert.
Zusammenfassung: Ein großartiges, weitgehend in Vergessenheit geratenes mozart-sches Spätwerk. Eine echte Wiederentdeckung! (Mary Brinkschulte) 
 
           P R E S S E -  U N D   F A C H E C H O:
 
Dr.Hansjörg Franzius in  MITTEILUNGEN DER DEUTSCHEN MOZART-GESELL-SCHAFT Nr. 1/2010 (Mai 2010):
"In der wunderbar farbgetreuen "Tripel-Ausgabe" sind in hervorragender Drucktechnik vereint das Faksimile des Autographen der Kantate (aus der Universitätsbibliothek Uppsala), ein Faksimile des Erstdrucks des Werkes (1792), erschienen im Selbstverlag des Textautors, des Kaufmanns, Pädago-gen und Freimaurers Franz Heinrich Ziegenhagen  und ein Noten-Neudruck (2010). Über die Entstehungsgeschichte der Komposition -Ziegenhagen war Mitglied der Regensburger Freimaurer-Loge, der auch Emanuel Schikaneder angehörte (mit engen Bindungen zu den Wiener Freimaurer-Logen)- wird
ausführlich berichtet... Dass es bei der Neuherausgabe gelang, einen Druck-fehler in früheren Ausgaben und auch der NMA (Takt 137) zu korrigieren, ist bemerkenswert...." 
 
Prof. Dr. Dr. Otto Biba, Präsident der Gesellschaft der Musikfreunde Wien und Herausgeber bedeutender Musikeditionen:
"Wir freuen uns, Ihre Faksimile-Ausgabe von Mozarts KV 619 in unserer Bibli- othek zu besitzen.... Zu dem Faksimile-Druck gratuliere ich Ihnen aufrichtig. Er entspricht den selten erreichten Anforderungen an ein tatsächliches "Fac simile". Und nur wenn diese Anforderungen erfüllt sind, ist es für den Musiker oder Wissenschaftler sinnvoll, damit zu arbeiten." ............
Zur -wie ich meine- Erstveröffentlichung des Mozartbildnisses aus Uppsala gratuliere ich Ihnen besonders.......man sieht jedenfalls, daß in der Mozart-Ikonographie noch viel zu machen ist."
 
 KS Sibrand Basa in 'Vox humana' (Fachzeitschrift und Verbandsorgan des Verbandes der Gesangspädagogen Deutschlands und Österreichs)  Juni-Heft 2010:
".... mit dieser Ausgabe hält der Erwerber nicht nur Mozarts Handschrift in einer hervorragenden Faksimile-Reproduktion (Originalgröße) in Händen. Zusätzlich wird die gedruckte Erstausgabe von 1791 im Faksimile wiederge-geben. Weiter liegt dem Band ein moderner Neudruck in einem gesonderten Heft bei. Das Faksimile, das eine Augenweide ist, kann also zuhause bleiben, während man mit dem praktischen Neudruck zur Probe gehen mag.....
Damit nicht genug, enthält die Ausgabe einen sehr informativen editorischen Bericht, eine Gegenüberstellung der verschiedenen Textversionen und eine kurze und dennoch ausführliche Biografie des Textautors Franz Heinrich Zie-genhagen, die sich spannend wie ein Roman liest und Einblicke in das Leben eines ganz ungewöhnlichen Mannes gewährt, der zweimal in seinem Leben materiellen Wohlstand zugunsten seiner Ideale aufgab und leider am Ende scheiterte.... Abschließend bietet die Ausgabe noch -neben zahlreichen un-gewöhnlichen Abbildungen und einer Schilderung der Entstehungsgeschichte- eine intensive Werkbeschreibung. Alles in allem also eine üppige Ausstattung, mit der dem Leser und Musiker nun auch noch ein Werk in die Hand gelegt ist, das sehr selten aufgeführt wird. Es bietet innerhalb von 7 Minuten Auf-
führungsdauer einen repräsentativen Querschnitt durch Mozarts Vokalkom-positionsstil. Das kleine Werk ist sehr farbig angelegt mit unterschiedlichen Teilen wie Vorspiel, Rezitativ, Arioso und kleinen "Arien" in unterschied-lichen Taktarten... 
Nach dem mozartschen Autograph -und auch Erstdruck- ist die Kantate "für eine Singstimme und Klavier" gedacht.  Am besten geeignet scheint sie für einen Tenor oder lyrischen Sopran, der in Textdeklamation und Phrasierung fit ist. Die Singstimme durchmisst den Raum von einer Oktave und Quarte (von e' bis a''). Für den Unterreicht scheint sie mir besonders  geeignet. In ausgesprochen überschaubaren Dimensionen lassen sich daran die unter-schiedlichen Facetten Mozartschen Vokalstils studieren und trainieren. Lediglich perlende Koloraturen bietet das Werk nicht. Ich habe mir von ei-nem Dozenten des Mozarteums Salzburg sagen lassen, dass diese Kantate dort zum Standardrepertoir gehört. Vielleicht auch bald andernorts. Wert wär' sie es allemal. Und nun liegt sie ja auch in dieser überzeugenden Neuausgabe vor......"
 
Harald Strebel, Musikwissenschaftler, Mozartforscher ("Der Freimaurer Wolfgang Amadé Mozart"), Embrach /Schweiz:"...ein prächtiges Mozart-faksimile: eine echte Bereicherung für jeden Mozartfreund und -forscher!"
 
Dr. G. Mandelbaum, Fürth:
"An der geschmackvollen Gestaltung erkennt man den Enthusiasmus des Verlegers für die Sache selbst; heute eher eine Seltenheit..." 
 
 
                                                 
 
Mozart- Zeichnung aus dem Autographenkonvolut Silverstolpes  -Erstveröffentlichung in der Tripelausgabe des Pasticcio-Verlags.
(copyright by Universität
Uppsala)
 
 
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BEISPIELSEITE  FAKSIMILE  (AUTOGRAPH):
                                            
 
 
                     
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>>>SIE  WOLLEN  GERNE  WISSEN, 
                                       WIE  DIE KANTATE KLINGT ?<<<
 
Ja?  Dann hören Sie sich das Werk doch einmal von den verschiedensten In-terpreten und in unterschiedlichen Stimmlagen einfach an, indem Sie die Kan-tate bei YOUTUBE abrufen: www.youtube.com (< hier anklicken! und in das Suchfeld die folgenden Begriffe eingeben: Mozart KV 619. Sie haben dann die (kostenlose) Auswahl unter verschiedenen Interpretationen und Stimmlagen (meist als Video). 
                 Wir wünschen ein interessantes Hörerlebnis!
 
 
3.
 
C A R L  L O E W E
 
LOEWES   TIERLEBEN  -   Ein Zyklus "tierischer" Lieder
von Carl Loewe
 
1. Zyklische Veröffentlichung  
 
 
 
 
                
 
 
 
 
 
 
 
 
 
>Erscheint voraussichtlich  
  im Winter 2017/18
 
NB! Einhaltung des Termins nicht möglich, da Veröffentlichung aus Kostengründen zurückgestellt werden musste!
 
 
 
 
Homepage
zur Verfügung gestellt
von Vistaprint